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Auf der Flucht

Rhön-Verlag Hünfeld 2002

Peter Drescher gelingt es in diesem historischem Roman, psychologische, geschichtliche und gesellschaftliche Vorgänge packend und bis ins Detail zu schildern, so dass es eine Freude ist, sich 250 Jahre zurückzubewegen, um an Historischen Aktuelles zu gewinnen.

                                                             Andreas Haupt in „Glaube und Heimat“

Paradies mit Linden

Turmhut-Verlag Mellrichstadt 2007

Ja, Peter Drescher kann erzählen, weil er für den Dichter eine so wichtige Tugend mitbringt, ‚den Leuten aufs Maul zu schauen‘. Was ihm nur alles an seinen Mitmenschen auffällt und zu ihnen einfällt! Seine Sprache ist ungemein dicht, hat etwas Schwerblütiges, ohne eigentlich melancholisch zu sein. Alles hat eine gewisse Bedeutungsschwere. Dreschers bisher bestes Buch.

                                                                      Hugo Bonatti in „Palmbaum“

Sieger im Abseits

Tiger-Verlag Greven 1993

Peter Mirotta liegt im Krankenhaus und hört im Radio den Schlager „Mit 17 fängt es erst an“. Da scheint das Leben für ihn, den 19jährigen schon vorbei. Er ist Student, begeisterter Fußballspieler, bekommt eines Tages unerträgliche Kopfschmerzen. Im Ringen um einen neuen Platz im Leben muss er bittere Erfahrungen machen. Viele bringen ihm Mitleid und Unverständnis entgegen…

Die Erlebnisse des Helden sind verbunden mit authentischen Begebenheiten einer Fußballmannschaft, die nahe am „Abseits“ steht.

                                                                      Reinhard Werner in „Neues Deutschland

Die Mühle am Ogowe

Verlag Die Scheune Dresden 2003

Das Thema, das Peter Drescher aus der Sicht des Schülers Andreas Fanfara abhandelt, ist aktuell für alle Schüler. Ein Berufspraktikum steht an, für alle die erste Begegnung mit der Realität, der erste Schritt aus ihrem behüteten Dasein als Schüler. Andreas träumt von den großen humanistischen Taten Albert Schweitzers in seinem Spital in Afrika. Der ‚Urwalddoktor‘ ist sein Vorbild. So sucht er sich für sein Praktikum eine Tätigkeit im Seniorenheim. Doch um Licht in das Leben anderer zu bringen, reicht nicht allein guter Wille – das muss Andreas schnell merken.

                                                                   Dr. Astrid van Nahl im GEW-Jorurnal

 

Rhön-Paulus und der Sohn des Hofkapellmeisters

Verlag Rockstuhl Bad Langensalza 2012

Peter Drescher lässt sachkundig und mit Liebe zum Detail das Leben der Menschen in der Rhön und im Werratal, ihr Leben und Leiden, farbig und fesselnd zugleich wiederauferstehen. Flüssig und unterhaltsam spannt sich der Faden seiner fantasievollen Geschichte, mit feinen, warmherzigen Worten sind die beiden so ungleichen Hauptfiguren gezeichnet.

                                                                               Annette Wöhler in „Freies Wort“

Hirngespinste

NORA-Verlagsgemeinschaft Berlin 2016

Sehr persönlich und eindringlich, mit der für ihn typischen lyrischen Melancholie in den Sätzen, die sich diesmal mit kernig-umgangssprachlichen Sequenzen abwechselt, berichtet Peter Drescher von Erkrankung, dem Verlust des Vertrauten in den eigenen Körper und dem beschwerlichen Weg ins normale Leben… Der eigenwillige Entwicklungsroman ist ein gereiftes, nachdenkliches Werk.

                                                                           Annette Spieß in „Südthüringer Zeitung“

Fiktiver Report

Rotabene Medienhaus Rothenburg ob der Tauber 2019

In zurückhaltenden, bewusst sachlichen und doch bewegenden Worten, von Fiktitivem durchtränkt, schildert Drescher seine Familie mütterlicherseits, die in Oberleutensdorf (Litvinov) am Randes des Böhmischen Erzgebirgen friedvoll und bescheiden lebt und als Ergebnis eines schrecklichen Krieges vertrieben wird.

                                                                      Annette Spieß in „Freies Wort“

Team XXZ7 gibt nicht auf

Engelsdorfer Verlag Leipzig 2018

Betrachtung in „Landstreicher“ Ruhla im Mai 2018

Heimat umfasst so vieles. Herkunft und Bindungen an Menschen. Landschaften und geistige Verankerungen, Was hat denn dieses Kinderbuch mit dem Begriff der Heimat zu tun? Der Titel weist jedenfalls nicht darauf hin. In der Geschichte stehen Schüler der 7c im Mittelpunkt. Sie wohnen alle im von der Kohleabbaggerung bedrohten Billerbach. Und: sie wollen sich nicht damit abfinden, dass die ganze Gegend in einen riesigen Braunkohlentagebau verwandelt wird. Erfindungsreich kämpfen sie für den Erhalt ihres Ortes.  Das Buch hat sehr wohl mit Heimat zu tun. Mit mutigen Kindern, die wissen, dass Heimat etwas Gutes, Wertvolles ist, das man bewahren muss.